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"Man kann sich im Training nicht das holen, was man im Spiel bekommt"

In den vergangenen Wochen haben einige Kiezkicker ihr Comeback gefeiert, darunter auch Etienne Amenyido. Der im Sommer vom VfL Osnabrück verpflichtete Offensiv-Allrounder musste lange pausieren, ehe er Ende Oktober beim 4:0 gegen Rostock sein Comeback und Pflichtspieldebüt zugleich feierte. Am Dienstag (16.11.) nahm sich Amenyido im Pressegespräch viel Zeit und sprach u.a. über...

...seine aktuelle Verfassung: "Es war ein gutes Gefühl, nach der langen Zeit wieder auf dem Platz zu stehen. Das hat wieder Spaß gemacht. Ich will natürlich noch mehr als das, was bislang war. Die 45 Minuten im Testspiel gegen Viborg haben noch mal geholfen, auch um den Spielrhythmus wiederzubekommen. Man kann sich im Training nicht das holen, was man im Spiel bekommt."

...der schwierige Start beim neuen Verein mit einer frühen Verletzung: "Das war nicht optimal, das habe ich mir natürlich anders vorgestellt. Jetzt bin ich ja wieder zurück auf dem Platz und nur das zählt. Dann geht's jetzt halt richtig los."

...das Einleben in Hamburg: "Hamburg ist eine schöne Stadt und definitiv was anderes als das, wo ich herkomme. Hier ist alles größer. Bis jetzt habe ich mich gut eingelebt und fühle mich sehr wohl."

...die starke Konkurrenz in der Offensive: "Alle geben Gas und das ist auch gut so. Davon profitiert das Team, davon profitieren wir alle. Ich möchte natürlich spielen. Soweit denke ich noch nicht. Ich will erst einmal die Trainingseinheiten absolvieren, will fit und gesund bleiben und will mich beweisen und zeigen. Dann hoffe ich auch, dass ich mehr Spielzeit in der Liga bekomme."

...seinen Spielstil: "Ich denke, dass ich noch mal ein anderer Stürmertyp bin als Simon. Ich bin noch mehr in den Zwischenräumen unterwegs. Ich werde schauen, wie ich meine Qualitäten einbringen kann, denke aber, dass ich ein Faktor werden kann."

Etienne Amenyido im Kampf um den Ball mit Ibrahim Said von Viborg FF.

Die 45 Minuten im Testspiel gegen Viborg FF waren wichtig für Etienne Amenyido (hier im Duell mit Ibrahim Said).

...seine Ziele: "Ich würde mich über einen Startelfeinsatz oder über ein Tor freuen. Alles aber step by step. Ich will jetzt erst einmal mehr Minuten sammeln und wenn's dann mit einem Startelfeinsatz klappt, dann freue ich mich natürlich."

...die Ziele mit der Mannschaft: "Ich glaube, dass einiges möglich ist. Wir müssen jetzt erst einmal die Hinrunde gut beenden und dann bereiten wir uns auf die Rückrunde vor. Ich denke, dass wir uns auf jeden Fall oben festsetzen werden."

...den Traum von der 1. Bundesliga: "Ich will erst einmal gesund bleiben, Gas geben und spielen. Dann wird man sehen, was kommt."

...seine Nationalmannschaftskarriere für Togo: "Ich hoffe, das ich irgendwann noch mal die Chance bekomme zu spielen. Das ist aktuell aber nicht relevant."

...den kommenden Gegner Darmstadt: "Vor allem durch ihre beiden Stürmer kommen sie sehr zielstrebig zum Torabschluss und haben da auch ihre Qualitäten. Die Mannschaft ist gerade im Flow. Es wird nicht leicht, sie zu stoppen. Ich denke aber, dass wir unsere Mittel finden werden."

 

(hb)

Fotos: Witters

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