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Erstmals FLINTA*-Eingänge am Millerntor

Neuerung beim Heimspiel gegen Gladbach: Erstmals gibt es an den Eingängen zur Gegengerade zusätzlich Warteschlangen für FLINTA*-Personen. Zudem bittet der FC St. Pauli darum, Print@home-Tickets auszudrucken, damit die Scanner diese problemlos erkennen.

Bei dem Bundesliga-Heimspiel des FC St. Pauli gegen Borussia Mönchengladbach am Sonntag (6.4.) wird es an der Gegengerade des Millerntor-Stadions erstmals zusätzlich drei FLINTA*-Warteschlangen an den Eingängen geben. FLINTA* ist ein Akronym für Frauen, Lesben, Inter-Personen, non-binäre-Personen, trans Personen und agender-Personen. Das Sternchen soll weitere Menschen inkludieren, die sich in keinem der Buchstaben wiederfinden, aber ebenfalls aufgrund ihrer Geschlechtsidentität marginalisiert werden.

An drei Zugängen gibt es zusätzliche Schlangen für FLINTA*-Personen: Zugang 5 (ganz rechts), Zugang 7 (ganz links) und Zugang 8 (ganz links), die von den genannten Personengruppen genutzt werden können.

Testphase bis zum Saisonende

Damit will der FC St. Pauli die Einlasssituation weiter verbessern und inklusiver gestalten. Der FC St. Pauli ist damit der erste Verein, der zusätzlich zu den bisherigen Schlangen FLINTA*-Eingänge anbietet – zunächst bis zum Saisonende. Nach der Testphase wird der Verein auf Basis der praktischen Erfahrungen beim Einlass entscheiden, ob dieses Angebot weitergeführt werden kann.

Wir möchten betonen, dass gendergerechte Kontrollen keine Privilegien oder Sonderrechte sind, sondern vielmehr ein notwendiger Schritt, um FLINTA*-Personen ein gleichberechtigtes Stadionerlebnis zu ermöglichen.

Die Ordner*innen an den Eingängen werden speziell gebrieft und sensibilisiert sein. Wer nach den Kontrollen Feedback hat, kann sich gerne an paulin-awareness@fcstpauli.com wenden.

Tickets bitte ausdrucken

Bei vorherigen Heimspielen hat es teilweise Probleme beim Einlass gegeben, weil die Scanner den Barcode auf Tickets nicht einlesen konnten. Der FC St. Pauli weist darauf hin, dass sogenannte Print@Home-Tickets auch tatsächlich ausgedruckt werden müssen, damit der Barcode gelesen werden kann.

Bei Tickets, die im Wallet von Mobilfunktelefonen liegen, sollte die Helligkeit auf dem Display des Handys so hell wie möglich eingestellt werden, damit das Scannen problemlos funktioniert.

Stadion öffnet erneut 120 Minuten
vor dem Spiel

Der FC St. Pauli öffnet die Gegengerade erneut 120 Minuten vor Anpfiff. Wegen des DOMs stehen keine Parkplätze auf dem Heiligengeistfeld zur Verfügung. Wir bitten, wenn möglich öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

 

(pg)

Foto: FC St. Pauli

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