Sonntag, 20. Dezember, 2009
Paderborn gewinnt Schneepartie mit 2:1
Unter den 13041 Zuschauern in der Paderborner Arena mischten sich auch bemerkbar Frau Holle und Väterchen Frost. Das in weiß spielende St. Pauli-Team erinnerte zunächst an den Starlight Express, musste sich am Ende dann aber doch den Gastgebern mit 2:1 geschlagen geben.
Vor dem Anpfiff beendete Stani die in den letzten Wochen in Teilen der Medien geführten Diskussion, ob Deniz Naki oder Max Kruse die Nase vorn hätten, recht simpel: beide spielten von Beginn an.
Und in der 16. Minute hatte Naki die bis dahin beste Chance zum ersten Treffer. Nach feinem Doppelpass mit Mairus Ebbers mittig an der Strafraumgrenze, rutschte dem „kleinen“ Techniker jedoch der Ball leicht vom Schlappen und umkurvte somit das Tor doch recht deutlich.
Brenzlig wurde es im 16er von Hain in der 23. Minute, nachdem Saglik (der schon in der 3. Minute zu einer guten Möglichkeit kam) plötzlich völlig frei am Elfmeterpunkt angespielt wurde. Doch mit vereinten Kräften (Hain, Kalla und Gunesch) konnte die Situation gerade noch rutschfrei geklärt werden.
Auf der Gegenseite sorgte Ebbers nach einer schönen Einzelleistung für ein langes „Ooooooh“ bei den braun-weißen Anhängern. Zwar ist es ein wenig unfair den übrigen Spielern gegenüber, aber an dieser Stelle mal ein Extra-Lob für Ebbe, der auf dem schwierigen Boden das ein und andere Mal sich und seine Kollegen schön in Szene setzen konnte.
Überhaupt boten beide Teams recht ansehnlichen Fußball – trotz der doch sehr grenzwertigen Platz- und Witterungsbedingungen. Im Vergleich dazu war das legendäre Pokalspiel gegen Bremen ja fast schon ein Spielchen im Spätsommer. So sah man einen Matze Hain mit grau meliertem Kopf – was aber nicht an seinen Vorderleuten, sondern schlicht und einfach am Schneefall lag. Und mit weißem Konfettiregen aus dem Hause Holle ging es nach 45 Minuten torlos in die gemütlich aufgeheizte Umkleidekabine.
Auch nach der Pause war „Holiday on ice“ bei den Akteuren kein Thema, stattdessen ging es heiß zur Sache. Schachten schubste sich im (braun-)weißen Strafraum Fabio Morena vom Leib und kam so zum Abschluss, doch Hain warf sich der roten Kugel entgegen und begrub sie schließlich unter sich. Danach erhitzen ein paar kleinere Fouls auf beiden Seiten die Gemüter, ehe sich die Rasenkunstläufer wieder auf das Spiel mit dem Puck, äh, Ball konzentrierten.
Riesenchance für die Gastgeber in der 63. Minute. Doch Ball und Spieler rutschten nach feiner Hereingabe am Kasten von Hain vorbei ins Aus. Die Partie war jetzt absolut offen. Torschüsse wurden zum reinsten Glückspiel. Das Glück fehlte dem FC St. Pauli in der 68. Minute, als Marek Saglik im 16er zum Fall kam und kurz darauf selbst vom Elfmeterpunkt den „Penalty“ sicher verwandelte.
Zwei Minuten später riskierte Hain erfolgreich Kopf und Kragen, um sich und seine Mannen vor einem höheren Rückstand zu bewahren. Doch in der 76. war auch der ergraute Keeper der Braun-Weißen machtlos. Zwei SCP-Kicker konnten sich nahezu problemlos gegen den Schnee und fünf St. Paulianer durchsetzen. Brandy erhöhte auf 2:0.
In der Nachspielzeit verwertete Morike Sako noch eine Flanke von Gunesch, die Ebbers per Kopf verlängerte, zum Anschlusstreffer. Kurz darauf Pfiff Schiedsrichter Gagelmann jedoch zur Winterpause.
Schade, Jungs, es hat nicht sollen sein. Trotzdem ein ganz, ganz großes DANKESCHÖN für eine der besten, schönsten und erfreulichsten Hinrunden aller Zeiten. Das hat Spaß gemacht und wir freuen uns schon jetzt wie doof auf die Rückrunde. In diesem Sinne: fröhliche Weihnachten! Am 29. Januar um 12 Uhr begrüßt Stani seine Jungs zum Trainingsauftakt.
Statistik
SC Paderborn
Masuch, Wemmer, Strohdiek, Gonther, Schachten, Krösche, Guié-Mien, Alushi, Brückner, Saglik, Manno
FC St. Pauli
Mathias Hain, Carsten Rothenbach, Fabio Morena, Ralph Gunesch, Jan-Philipp Kalla, Matthias Lehmann, Deniz Naki, Florian Bruns (80., Dennis Daube), Charles Takyi (62., Morike Sako), Max Kruse (80., Fabian Boll), Marius Ebbers
Tore: 1:0 Saglik (69., FE), 2:0 Brandy (76.), 2:1 Sako (90.)
Gelbe Karten: Brandy – Bruns, Morena, Lehmann
Zuschauer: 13.041
Schiedsrichter: Peter Gagelmann
Besondere Vorkommnisse: Matze Hains Outfit! Einfach klasse! ;-)
Fotos: Norbert Harz
Bericht: Josip Grbavac
Und in der 16. Minute hatte Naki die bis dahin beste Chance zum ersten Treffer. Nach feinem Doppelpass mit Mairus Ebbers mittig an der Strafraumgrenze, rutschte dem „kleinen“ Techniker jedoch der Ball leicht vom Schlappen und umkurvte somit das Tor doch recht deutlich.
Brenzlig wurde es im 16er von Hain in der 23. Minute, nachdem Saglik (der schon in der 3. Minute zu einer guten Möglichkeit kam) plötzlich völlig frei am Elfmeterpunkt angespielt wurde. Doch mit vereinten Kräften (Hain, Kalla und Gunesch) konnte die Situation gerade noch rutschfrei geklärt werden.
Auf der Gegenseite sorgte Ebbers nach einer schönen Einzelleistung für ein langes „Ooooooh“ bei den braun-weißen Anhängern. Zwar ist es ein wenig unfair den übrigen Spielern gegenüber, aber an dieser Stelle mal ein Extra-Lob für Ebbe, der auf dem schwierigen Boden das ein und andere Mal sich und seine Kollegen schön in Szene setzen konnte.
Überhaupt boten beide Teams recht ansehnlichen Fußball – trotz der doch sehr grenzwertigen Platz- und Witterungsbedingungen. Im Vergleich dazu war das legendäre Pokalspiel gegen Bremen ja fast schon ein Spielchen im Spätsommer. So sah man einen Matze Hain mit grau meliertem Kopf – was aber nicht an seinen Vorderleuten, sondern schlicht und einfach am Schneefall lag. Und mit weißem Konfettiregen aus dem Hause Holle ging es nach 45 Minuten torlos in die gemütlich aufgeheizte Umkleidekabine.
Auch nach der Pause war „Holiday on ice“ bei den Akteuren kein Thema, stattdessen ging es heiß zur Sache. Schachten schubste sich im (braun-)weißen Strafraum Fabio Morena vom Leib und kam so zum Abschluss, doch Hain warf sich der roten Kugel entgegen und begrub sie schließlich unter sich. Danach erhitzen ein paar kleinere Fouls auf beiden Seiten die Gemüter, ehe sich die Rasenkunstläufer wieder auf das Spiel mit dem Puck, äh, Ball konzentrierten.
Riesenchance für die Gastgeber in der 63. Minute. Doch Ball und Spieler rutschten nach feiner Hereingabe am Kasten von Hain vorbei ins Aus. Die Partie war jetzt absolut offen. Torschüsse wurden zum reinsten Glückspiel. Das Glück fehlte dem FC St. Pauli in der 68. Minute, als Marek Saglik im 16er zum Fall kam und kurz darauf selbst vom Elfmeterpunkt den „Penalty“ sicher verwandelte.
Zwei Minuten später riskierte Hain erfolgreich Kopf und Kragen, um sich und seine Mannen vor einem höheren Rückstand zu bewahren. Doch in der 76. war auch der ergraute Keeper der Braun-Weißen machtlos. Zwei SCP-Kicker konnten sich nahezu problemlos gegen den Schnee und fünf St. Paulianer durchsetzen. Brandy erhöhte auf 2:0.
In der Nachspielzeit verwertete Morike Sako noch eine Flanke von Gunesch, die Ebbers per Kopf verlängerte, zum Anschlusstreffer. Kurz darauf Pfiff Schiedsrichter Gagelmann jedoch zur Winterpause.
Schade, Jungs, es hat nicht sollen sein. Trotzdem ein ganz, ganz großes DANKESCHÖN für eine der besten, schönsten und erfreulichsten Hinrunden aller Zeiten. Das hat Spaß gemacht und wir freuen uns schon jetzt wie doof auf die Rückrunde. In diesem Sinne: fröhliche Weihnachten! Am 29. Januar um 12 Uhr begrüßt Stani seine Jungs zum Trainingsauftakt.
Statistik
SC Paderborn
Masuch, Wemmer, Strohdiek, Gonther, Schachten, Krösche, Guié-Mien, Alushi, Brückner, Saglik, Manno
FC St. Pauli
Mathias Hain, Carsten Rothenbach, Fabio Morena, Ralph Gunesch, Jan-Philipp Kalla, Matthias Lehmann, Deniz Naki, Florian Bruns (80., Dennis Daube), Charles Takyi (62., Morike Sako), Max Kruse (80., Fabian Boll), Marius Ebbers
Tore: 1:0 Saglik (69., FE), 2:0 Brandy (76.), 2:1 Sako (90.)
Gelbe Karten: Brandy – Bruns, Morena, Lehmann
Zuschauer: 13.041
Schiedsrichter: Peter Gagelmann
Besondere Vorkommnisse: Matze Hains Outfit! Einfach klasse! ;-)
Fotos: Norbert Harz
Bericht: Josip Grbavac

















