Freitag, 16. Oktober, 2009
St. Pauli siegt in Oberhausen mit 3:1
Nach einem 1:0-Rückstand drehten die Kiezkicker am Freitagabend durch Tore von Marius Ebbers, Florian Bruns und Max Kruse die Partie.
Am Freitagabend rollte endlich auch in der 2. Liga wieder der Ball. Weit über 2.000 St. Paulianer/innen zog es ins Niederrheinstadion, um ihr Team anzufeuern. Und die Lautstärke der Gästefans sowie bestes Hamburger Wetter dürften den Kiezkickern wohl das Gefühl eines Heimspiels vermittelt haben. Zumindest legten sie stürmisch los. Bereits nach acht Minuten hatte die Stanislawski-Elf zwei gute Möglichkeiten zur Führung. Nach einer feinen Ecke von Florian Bruns köpfte Timo Schultz den Ball aus kurzer Distanz gefährlich aufs Tor. Sören Pirson klärte gerade noch an die Latte. Kurz darauf konnte Marius Ebbers am langen Pfosten eine Hereingabe von Charles Takyi nicht verwerten.
Von RWO gab es in der ersten Viertelstunde nicht wirklich viel zu sehen. Nach 20 Minuten kamen die Gastgeber nach einer Standartsituation zu ihrer ersten Möglichkeit, doch Mathias Hain hatte aufgepasst. Dennoch schien diese Aktion bei den Kleeblättern Kräfte zu wecken. Plötzlich war die Luginger-Elf am Drücker, St. Pauli verlor die Linie im Spiel und zeigte erste Unsicherheiten. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel ging Oberhausen schließlich nach einem sehenswerten Kombinationsspiel in Führung. Mike Terranova legte im 16er schön mit der Hacke auf den heraneilenden Moritz Stoppelkamp ab, Carsten Rothenbach konnte nicht mehr eingreifen und Stoppelkamp überwand den machtlosen Hain mit einem Lupfer. Kurz vor Ende der ersten Spielhälfte musste Fabio Morena am Kopf blutend an der Seitenlinie behandelt werden musste. Doch nach kurzer ärztlicher Versorgung und mit einer eher etwas ungewöhnlichen Kopfbedeckung konnte Fabio weiterspielen.
Nach der Pause ging es unverändert weiter. RWO mit den besseren Szenen, St. Pauli machte sich das Leben in Sachen Aufbauspiel durch Fehlpässe unnötig schwer. Nach einer Stunde versuchte Holger Stanislawski mit einem Doppelwechsel frischen Schwung in das Spiel seiner Mannen zu bringen. Mit Erfolg. Denn nur Sekunden später sorgte Ebbers für den Ausgleich. Etwas kurios landete der Ball bei Ebbe, der sich schön gegen seinen Gegenspieler durchsetzen konnte. Das Spielgerät landete daraufhin zwar vor den Füßen von Pirson, doch nach einem Missverständnis mit dem Ex-Sankt Paulianer Marinko Miletic kam Ebbers noch einmal an das Leder und versenkte es trocken zum 1:1.
Der Treffer tat den Kiezkickern sichtlich gut. Fortan agierten sie wieder selbstbewusster und mit mehr Biss, spielten sich mehr und mehr in „ihren“ frischen, offensiven Fußball. In der 73. Minute belohnte Bruns sich und seine Kollegen mit dem nächsten Treffer. Nach einem Doppelpass mit Ebbers zog Flo aus 16 Metern wuchtig ab und sorgte für kollektiven braun-weißen Jubel. Nun zeigten die Gastgeber Nerven. Das schnelle Konterspiel der Oberhausener war dahin. RWO versuchte es zunehmend mit langen Bällen in die Spitze – vergeblich. Hain und seine Vorderleute ließen hinten nichts anbrennen und sorgten vorne weiter für Gefahr. Vor seiner Auswechslung hatte Deniz Naki innerhalb von wenigen Sekunden noch die Möglichkeit, die Führung auszubauen. Dies gelang schließlich Max Kruse mit dem Schlusspfiff. Mit Wucht knallte er nach Zuspiel von Ebbers den Ball aus zehn Metern an die Unterkante der Latte.
Stani zum Spiel: „Wir haben sehr, sehr gut begonnen, wurden allerdings im Spielaufbau immer fahriger. Für die zweite Halbzeit haben wir uns mehr vorgenommen. Es war dann auch egal, ob wir verlieren, aber wir wollten unbedingt unserer offensiven Spielweise treu bleiben. Wir sind froh, dass es am Ende schließlich auch noch zum Sieg gereicht hat. Wenn man neun gute Spiele absolviert hat, will man natürlich auch weiter oben mitspielen.
Am 25.10. geht es für die Kiezkicker weiter. Dann kommt Erstliga-Absteiger Energie Cottbus ans Millerntor.
Statistik
Aufstellung
Rot-Weiß Oberhausen
Pirson, Pappas, Miletic, Schlieter, Schmidtgal, Kaya (77. Schönfeld), Gordon, Petersch (77. Landers), Stoppelkamp, Terranova (68. Heppke), König – Trainer: Luginger
FC St. Pauli:
Mathias Hain, Carsten Rothenbach, Fabio Morena, Ralph Gunesch, Florian Lechner, Timo Schultz (Max Kruse), Matthias Lehmann, Florian Bruns, Charles Takyi (61. Rouwen Hennings), Deniz Naki (84. Andreas Biermann), Marius Ebbers – Trainer: Holger Stanislawski
Tore: 1:0 Stoppelkamp (40.), 1:1 Ebbers (61.), 1:2 Bruns (73.), 1:3 Kruse (90.)
Gelbe Karten: König, Kaya – Naki
Zuschauer: 10.124
Schiedsrichter: Lutz Wagner
Fotos: Norbert Harz
Bericht: Josip Grbavac
Von RWO gab es in der ersten Viertelstunde nicht wirklich viel zu sehen. Nach 20 Minuten kamen die Gastgeber nach einer Standartsituation zu ihrer ersten Möglichkeit, doch Mathias Hain hatte aufgepasst. Dennoch schien diese Aktion bei den Kleeblättern Kräfte zu wecken. Plötzlich war die Luginger-Elf am Drücker, St. Pauli verlor die Linie im Spiel und zeigte erste Unsicherheiten. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel ging Oberhausen schließlich nach einem sehenswerten Kombinationsspiel in Führung. Mike Terranova legte im 16er schön mit der Hacke auf den heraneilenden Moritz Stoppelkamp ab, Carsten Rothenbach konnte nicht mehr eingreifen und Stoppelkamp überwand den machtlosen Hain mit einem Lupfer. Kurz vor Ende der ersten Spielhälfte musste Fabio Morena am Kopf blutend an der Seitenlinie behandelt werden musste. Doch nach kurzer ärztlicher Versorgung und mit einer eher etwas ungewöhnlichen Kopfbedeckung konnte Fabio weiterspielen.
Nach der Pause ging es unverändert weiter. RWO mit den besseren Szenen, St. Pauli machte sich das Leben in Sachen Aufbauspiel durch Fehlpässe unnötig schwer. Nach einer Stunde versuchte Holger Stanislawski mit einem Doppelwechsel frischen Schwung in das Spiel seiner Mannen zu bringen. Mit Erfolg. Denn nur Sekunden später sorgte Ebbers für den Ausgleich. Etwas kurios landete der Ball bei Ebbe, der sich schön gegen seinen Gegenspieler durchsetzen konnte. Das Spielgerät landete daraufhin zwar vor den Füßen von Pirson, doch nach einem Missverständnis mit dem Ex-Sankt Paulianer Marinko Miletic kam Ebbers noch einmal an das Leder und versenkte es trocken zum 1:1.
Der Treffer tat den Kiezkickern sichtlich gut. Fortan agierten sie wieder selbstbewusster und mit mehr Biss, spielten sich mehr und mehr in „ihren“ frischen, offensiven Fußball. In der 73. Minute belohnte Bruns sich und seine Kollegen mit dem nächsten Treffer. Nach einem Doppelpass mit Ebbers zog Flo aus 16 Metern wuchtig ab und sorgte für kollektiven braun-weißen Jubel. Nun zeigten die Gastgeber Nerven. Das schnelle Konterspiel der Oberhausener war dahin. RWO versuchte es zunehmend mit langen Bällen in die Spitze – vergeblich. Hain und seine Vorderleute ließen hinten nichts anbrennen und sorgten vorne weiter für Gefahr. Vor seiner Auswechslung hatte Deniz Naki innerhalb von wenigen Sekunden noch die Möglichkeit, die Führung auszubauen. Dies gelang schließlich Max Kruse mit dem Schlusspfiff. Mit Wucht knallte er nach Zuspiel von Ebbers den Ball aus zehn Metern an die Unterkante der Latte.
Stani zum Spiel: „Wir haben sehr, sehr gut begonnen, wurden allerdings im Spielaufbau immer fahriger. Für die zweite Halbzeit haben wir uns mehr vorgenommen. Es war dann auch egal, ob wir verlieren, aber wir wollten unbedingt unserer offensiven Spielweise treu bleiben. Wir sind froh, dass es am Ende schließlich auch noch zum Sieg gereicht hat. Wenn man neun gute Spiele absolviert hat, will man natürlich auch weiter oben mitspielen.
Am 25.10. geht es für die Kiezkicker weiter. Dann kommt Erstliga-Absteiger Energie Cottbus ans Millerntor.
Statistik
Aufstellung
Rot-Weiß Oberhausen
Pirson, Pappas, Miletic, Schlieter, Schmidtgal, Kaya (77. Schönfeld), Gordon, Petersch (77. Landers), Stoppelkamp, Terranova (68. Heppke), König – Trainer: Luginger
FC St. Pauli:
Mathias Hain, Carsten Rothenbach, Fabio Morena, Ralph Gunesch, Florian Lechner, Timo Schultz (Max Kruse), Matthias Lehmann, Florian Bruns, Charles Takyi (61. Rouwen Hennings), Deniz Naki (84. Andreas Biermann), Marius Ebbers – Trainer: Holger Stanislawski
Tore: 1:0 Stoppelkamp (40.), 1:1 Ebbers (61.), 1:2 Bruns (73.), 1:3 Kruse (90.)
Gelbe Karten: König, Kaya – Naki
Zuschauer: 10.124
Schiedsrichter: Lutz Wagner
Fotos: Norbert Harz
Bericht: Josip Grbavac

















